Kennst du das Mittwochsrätsel? Das gibt es nun schon seit einer Weile jede Woche neu. Die Idee hat Jana von einem Besuch in der Freien Schule Kapriole mitgebracht. Zunächst waren wechselnd die verschiedenen Teams verantwortlich, durch die Lerngruppen hindurch bis zum Büroteam. Irgendwann nahmen dann die Kinder zu unserer Freude die Sache selbst in die Hand. Da sich nun auch schon Familien beteiligten, hat der RiesenRat nun beschlossen, dass dies möglich sein soll. Ich habe nun den Auftrag erhalten, euch eine Einladung zum Mitwirken kund zu tun: Am Mittwoch wird an der Tafel im Schulfoyer ein Rätsel ausgehangen. Es muss gut lesbar und auch lösbar sein. Bis zum Montagmorgen können alle Kinder und Erwachsenen Lösungszettel in die darunter hängende Tüte einwerfen. Im sich anschließenden Singsang wird durch den, der das Rätsel stellte, „die Nuss geknackt“ und alle richtigen Rätsellöser werden benannt. Bei Familienrätseln, ist es ganz wichtig, dass die Kinder die Rätsellösung kennen, verstehen und erklären können. Nun denn, kommt herbei und rätselt mit!
Susanne
für das Große Schulteam
Die Idee zum Tierschutzprojekt geht auf Yola zurück, ein Hai aus der Lerngruppe der Wassergeister. Yola erzählte in ihrer Lerngruppe, dass sie sich gerne für eine gute Sache engagieren möchte. Zusammen mit ihrer Mutter hatte Yola bereits im Vorfeld überlegt, was sie machen könnte und kam auf das Thema Tierschutz. Über Yolas Mutter wurde der Kontakt zur Freiwilligen-Agentur ermöglicht und dort Dana kontaktiert, die sich bereit erklärte, das Tierschutzprojekt in Kooperation mit mir zu begleiten.
Mittlerweile hat sich die Gruppe der Tierschützer soweit etabliert, dass sie sich nach der ersten Findungsphase ein Ziel gesetzt hat: Sie wollen sich im Namen des Riesenklein für eine Tierpatenschaft einsetzen. Daher haben Yola und Antonia in Vertretung der Tierschutzprojektgruppe ihr Vorhaben im Büro vorgetragen und mit Susanne besprochen. Nun will die Gruppe Kontakt mit dem Tierschutzverein in Halle aufnehmen und die weiteren Schritte zur Realisierung der Patenschaft besprechen. Außerdem wollen die Kinder vom Tierschutzprojekt Überlegungen anstellen, wie sie zu einer Geldspende für ihre Patenschaft gelangen. Einige Ideen schwirren bereits durch die Köpfe: ein Flohmarkt mit Tierbüchern, kleine Geschichten über Tiere, die in der Druckerei hergestellt werden und anschließend im Kleinen Laden zum Verkauf dargeboten werden. Auf jeden Fall sind alle Kinder des Tierschutzprojektes schon sehr aufgeregt und voller Hoffnung, dass ihr Vorhaben gelingen wird.
Petra für die Tierschutzprojektgruppe
Mit Spannung erwartet - seit dieser Woche gibt es ein neues Projekt im KinderGarten. Die Kinder haben sich für das Thema Kaninchen entschieden. Erste Fragen und Ideen für kleine Projekte wurden im Morgenkreis gesammelt und zum Teil schon in die Tat umgesetzt. So hatten wir ein Kaninchen des riesenkleinen Zoos zu "Besuch" und einige haben Kaninchen aus Ton hergestellt.
An unserem "Raus ins Leben Tag" am Freitag wollten wir nach Spuren von Kaninchen im nahe gelegenen Birkenwäldchen suchen. Von Sonnenschein begleitet, sind wir zusammen mit den Rübchen losgezogen.
Dort angekommen haben wir unsere im Herbst entstandene Baumhütte wiederentdeckt und haben dann in kleinen und größeren Gruppen unsere Entdeckertour durch den Wald fortgesetzt. Kaninchen haben wir zwar keine gesehen, dafür aber kleine Schätze gefunden, den Geräuschen des Windes in den Bäumen gelauscht, Verstecken gespielt und herumgetobt.
Steffi für das KinderGartenteam
Ab nächster Woche wird es im Riesenklein als neues Angebot „Fußballtraining“ geben. Basti, der Vater von Selma und Vinzent, wird montags 13.30-15.30h in der Turnhalle sein. In einer festen Fußballmannschaft können die Kinder dann individuelle Tricks und taktisches Zusammenspiel erlernen.
Es sollte eine feste aus ca. 15 Spielern bestehende Mannschaft werden. Wenn ihr dabei sein wollt, müsst ihr regelmäßig am Training teilnehmen können. An der Treppenwand hängt eine Liste aus. Bitte tragt euch dort ein. Falls es viel mehr als 15 Interessenten geben sollte, finden wir eine gute Lösung für alle.
Innerhalb des Trainings gibt es eine kurze Kaffeeklatschpause.
Viel Glück und viele Tore!
Silke
Danke an alle für die in der letzten Woche eingegangenen Spenden für die Fußballtore. Insgesamt brauchen wir ca. 200 Euro. Da diese noch lange nicht zusammengebracht sind, hat Dörte von den Waldgeistern im Freien Ausdruck mit den Kindern essbare Fußbälle gebaut, die in dieser Woche im Foyer zu Gunsten der Aktion verkauft werden. Von der Firma Hoffmann, unserem Partner für unsere Kopier- und Drucktechnik haben wir in der letzten Woche 5 neu Fußbälle samt Pumpen geschenkt bekommen – vielen Dank dafür! Vielleicht haben wir ja bis zum Frühlingsbeginn die Netze.
Susanne
Wir Wiesengeister trafen uns am 23. 11. 2011 zur Lesenacht. Mit Buch, Schlafsachen und kulinarischen Leckereien bepackt kamen wir am frühen Abend im Riesenklein zusammen. Fast alle Wieseneltern waren mit von der Partie und trugen mit Herz und Hand zum Gelingen des Abends bei. Herzlichen Dank an dieser Stelle!
Wir hatten zwei Feuer für uns entfacht. So wurde auf dem einen das gemeinsam vorbereitete Gemüse zu einer leckeren Suppe gekocht, am anderen Lagerfeuer wurde musiziert und gesungen, gekuschelt und auch gekokelt.
Als uns schließlich die Kälte - und bei einigen auch die Müdigkeit - ins Haus trieb, bereiteten wir uns ein bequemes Nachtlager im Grünen Salon. Die Eltern wurden verabschiedet und wir schritten zum bibliophilen Teil des Abends: Jeder kleine Wiesengeist hatte das Lieblingsbuch bzw. die Lieblingsbücher seiner frühen Kindheit ausgestellt. Diese Bücherschätze versuchten wir in einem Quiz dem jeweiligen Besitzer zuzuordnen. In einigen Fällen war dies ganz naheliegend, da diverse Vorlieben schon in jungen Jahren keimen konnten. Andere Bücher gaben uns allerdings Rätsel auf und die Zusammengehörigkeit von Buch und Liebhaber war erheiternd überraschend.
Es kam die Zeit, da alle in die Schlafsäcke krabbelten und dem Vorlesen der großen Wiesengeister lauschten. Bis jedoch auch der letzte Wiesengeist ins Traumland reiste, dauerte es noch eine Weile. Und was von Schlafsack zu Schlafsack noch alles geflüstert wurde, wird wohl für viele ein Geheimnis bleiben müssen…
Susanne für die Wiesengeister
Wir Wiesengeister wurden von der PSD Bank gefragt ob wir ihren Weihnachtsbaum in der Bank schmücken wollen. Wir wollten es sehr gerne machen und dachten uns Elfchen aus die wir in der Schuldruckerrei druckten. Dazu dann fanden wir auch noch Filzschmuck und kleine Glöckchen aus Ton die wir auch einmal gemacht haben.
Carla für die Wiesengeister
Am 09.12.2011 war es dann endlich für die Wüstengeister soweit: die lang ersehnte Lesenacht.
Viele fleißige Eltern bereiteten uns einen abendlichen Festschmaus, sodass alle Kinder, ob Adler, Gepard oder Fuchs sich gut gestärkt auf ihre Hör- und Schlafplätze begeben konnten.
Viele Kinder lasen aus ihren Lieblingsbüchern spannende Textstellen vor und erzählten über die Helden ihrer Geschichten.
Eng in ihre Schlafsäcke gekuschelt spürten einige der Zuhörer schon die Folgen der vorausgegangenen Kissenschlacht, sodass nach und nach immer mehr müde Augen zufielen. Ein Hörspiel vom kleinen Prinzen säuselte auch die letzten Wachgebliebenen in den Schlaf. Das leckere Frühstück und die Freude über das Kalendertürchenöffnen trotz des Wochenendes rundeten das außergewöhnliche Ereignis ab.
Nadine für die Wüstengeister
Am 2. Dezember wartete hinter unserem Kalendertürchen eine ganz besondere Überraschung. Bring ein Buch, Schlafsack, Kuscheltier und eine Taschenlampe mit! ... war zu lesen, verbunden mit einer Einladung die Nacht im Riesenklein zu verbringen. Die Waldgeister folgten der Einladung und mit (Bücher-)Sack & Pack trafen am Abend alle ein. Nach einem leckeren Abendbrot und einer ausgiebigen Toberunde durch das ganze Haus, kehrte dann Stille ein. Nur hin wieder ertönte ein Lachen oder man hörte das Geräusch von umgeblätterten Seiten. In vielen Ecken und in vielen Lebenslagen traf man auf Leser, Vorleser, Mitspieler oder Nacherzähler.
Am späten Abend sollte das Sams im „Gute Nacht Kino“ die Kinder in den Schlaf spielen, stattdessen machte es aber Lust auf neue Geschichten und so sind wir noch spät in der Nacht über lesende Waldgeister mit Taschenlampen gestolpert.
Am Morgen tanzten dann die Puppen. Wir konnten uns sehr über Hänsel und Gretel und ihre wunderbaren Abenteuer freuen. Vielen Dank, an Christian (Papa von Franz), der uns mit diesem selbst „inszenierten“ Puppenspiel eine große Freude bereitet hat. Abgerundet haben wir diese lange Nacht mit einem ausgiebigen Samstagsfrühstück. Die Eltern unserer Geister haben uns ein opulentes Mahl bereitet und wir haben alle gemütlich beieinander gegessen, geschwatzt und hin und wieder auch noch ein bisschen gelesen...
Jana für die Waldgeister
Schon lange gab es die Idee…, in diesem Jahr haben wir uns unter Katrins Obhut dafür entschieden, einen täglichen künstlerischen Adventskalender zu zelebrieren.
An jedem Morgen um 8.15 Uhr kannst du dich nun vom Weihnachtszauber erfüllen lassen und beim Lüften der Kalendertürchen dabei sein. Es gibt Gedichte, Lieder, Instrumentalstücke und …. Es können sowohl Beiträge von Kindern aus KinderGarten oder Schule sein, von Eltern und Kinder gemeinsam - wenn du eine Idee hast, Lust verspürst anderen eine vorweihnachtliche Freude zu machen und noch ein Türchen zu haben ist, dann wende dich an Katrin. Der Kalender hängt zur Einsicht an einer der Bürotüren im Foyer.
Das letzte Türchen hat sich heute geöffnet:
Helene und Lies, das Flöten-Klavierduo mit "Morgen kommt der Weihnachtsmann".
Wie jedes Jahr haben die Waldgeister am letzten Novembertag die Wichtel ins Haus gerufen. Das gemeinsame Kochen des Wichtelbreis und das Lesen des Buches gehören seit mehreren Jahren als festes Ritual zur Weihnachtszeit. Nun steht vor dem Haus eine Schale echter Wichtelbrei mit einem grooooßen Butterklecks. Mit Spannung erwarten die Kinder nun nach getaner Arbeit den morgigen Tag und freuen sich auf die Weihnachtskalenderüberraschungen der „Wichtel“.
Jana für die Waldgeister
„Mit einem warmen Pfannkuchen im Bauch, sieht die Welt doch gleich anders aus.“
… so war es zu hören in unserem Grünen Salon am 18. November 2011, als Claudia Dalbert, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt uns anlässlich des Vorlesetages besuchte. Viele Kinder aus unserem KinderGarten und unserer Schule sind ihrer Einladung gefolgt und lauschten der zauberhaften Geschichte „Die fürchterlichen Fünf“ über die Entdeckung verborgener Talente und die verbindende Kraft der Musik.
Neben diesem heiteren und sehr lebendigen Vortrag gab es viele Fragen: was eigentlich ein Politiker macht, wofür er verantwortlich ist und wo er arbeitet. Anschließend folgten einige Autogrammwünsche, manche sogar in Gold auf einem frisch gebastelten Flieger. Auch das Buch „Die fürchterlichen Fünf“ wurde signiert und ist als Erinnerung an den Tag in unsere Bibliothek eingezogen.
Ausserdem gab es eine ausführliche Führung der Kinder für unseren Gast durch das ganze Haus und einen anregenden Austausch im Nachgang zur Situation der freien Bildungsträger und anstehende Bildungsprojekte und – reformen in unserem Land.
In den letzten Tagen haben einige Wiesengeister ein neues Spiel erfunden, das Samspiel.
Als erstes entstand eine Vorlage und schließlich das Original. So haben wir jede freie Minute ausgenutzt, um das Spiel fertig zu stellen. Nun gibt es einen großen, orangenen Spielplan mit Würfel, Spielfiguren und Anleitungen. Außerdem gibt es viele kleine Werbeblätter, die zum Spielen anregen sollen.
Selma, Carla, Raban, Gerdis, Maya und Ole
Text im Büro diktiert von den Kindern, geschrieben von Susanne
Nachtrag: Das Spiel heißt wirklich Samspiel und nicht Samsspiel, obwohl es eigentlich um das Sams geht – es ist also kein Schreibfehler, sondern ein ausdrücklicher Wunsch der Erfinder.
Vom 7.-11.11.2011 fand in der Wüste eine Projektwoche zum Thema Geld statt. Alle haben fleißig gemeinsam gerechnet, gezählt und gemessen. Sie kennen sich nun bestens aus, in welchen Ländern der Euro wie aussieht, wie schwer eine 10-Cent Münze ist und welche Maße der 20€-Schein hat. Die Wüstengeister haben Geld blind erfühlt, Kuchen gebacken und in einem Elterncafe verkauft, einen Tauschhandel durchgeführt und ihre eigenen Münzwappen hergestellt, wie zu früheren Zeiten. Für ein leckeres Frühstück am Donnerstag haben alle gemeinsam eingekauft, Käse, Weintrauben und andere Kleinigkeiten auf Spieße aufgeteilt und ihren exakten Preis errechnet. Am 11.11.2011 ging es dann nocheinmal darum 11,11€ zu legen. Ein tolles Schatzmeister-Diplom würdigte die fleißige Arbeit aller Wüstengeister.
Der RiesenkleinRat ist ein Gremium, in dem Kinder und Pädagogen aus jeder Lerngruppe einmal monatlich zusammenfinden, um gruppenübergreifende Themen zu besprechen, Projekte zu initiieren oder Probleme zu klären. Themen können sein: Ideen, wie das Verhältnis zur Nachbarschule verbessert werden kann, der Wunsch nach Einführung eines Techniktages, an dem elektronische Spielzeuge mitgebracht werden dürften, Regeln und Aufgaben der Hausgeisterlinge, das jährliche Faschingsthema, Saftverkostung zur Entscheidung, welche Säfte wir trinken u.v.m. Derzeit berät der Rat die Ausgabe des durch die Kinder in einer Zeitungssammlung erwirtschafteten Geldes. Hierzu gibt es vorab eine Befragung in den Lerngruppen - es zeichnet sich der Wunsch nach einem Spielgerät für den Hof ab. Vielleicht kann auch der Erlös unseres Weihnachtsmarktes die Anschaffung unterstützen…
Susanne
Interessantes und Aufregendes erwartete die Wassergeister am Mittwoch, den 2. November bei der Führung am Flughafen Leipzig/Halle. Was passiert alles auf einem Flughafen? Was ist eine Personenkontrolle und was bedeutet "check in"? Wohin verschwindet das Gepäck und wie kommt es wieder ins Flugzeug? Diese Fragen wurden uns beantwortet während wir mit einem Bus über das Flughafengelände kutschiert wurden. Vorher jedoch ging es durch die Personenkontrolle. Eine aufregende Sache, denn jeder war gespannt, ob es bei einem selbst piepst, wenn man durch den Detektor geht. Neben Passagierflugzeugen sahen wir auch Privatflieger und eine der größten Frachtmaschinen, eine Antonov, in die gerade Geländewagen eingeladen wurden. Zum Staunen haben uns auch die hochmodernen Feuerwehrautos gebracht.
Petra für die Wassergeister
„Wir haben heute Waldtag.“ „Naja, wir haben Naturwoche.“ – unser freundlicher Begleiter auf dem Flughafen sah uns recht verwirrt an. Aber wo ließen sich die Phänomene Luft und Feuer besser und auf engstem Raum als auf dem Flughafen erfassen? Drei startende bzw. landende Flugzeuge waren zwar erst mal eine magere Ausbeute – aber dann sahen wir das weltweit modernste Feuerwehrauto und die „Antonov“ – das größte Flugzeug, das momentan auf dem Flughafen Halle-Leipzig zu Hause ist – wurde vor unseren Augen auf die Startbahn geschoben.
Silke für die Wüstengeister
„Der bunte Herbst zieht durch das Land
In seinem fröhlichen Gewand.
Er hat die Backen voller Wind,
und jeder Drachen steigt geschwind. …“
Richard Rudolf Klein, Lieselotte Holzmeister
In der letzten Woche vor dem Drachenfest zählen unsere Kinder immer die Tage. Und obwohl man ja zu jeder anderen Zeit, an jedem anderen Ort und mit ganz unterschiedlichen Leuten Drachen steigen lassen kann, ist das Drachenfest im Kindergarten immer etwas ganz besonderes. Und ich glaube nicht nur für die Kinder. Dieses Jahr wurden wir noch dazu mit viel Sonne verwöhnt und einer ganz friedlichen, nahezu windstillen Herbststimmung. Wir hatten schon stürmische Drachenfeste, wo man sich nur in den Wind drehen musste damit die Drachen fliegen, doch ich würde sagen, dieses Mitfiebern, ob es ein Drachen schafft sich in die Lüfte zu erheben, das den Berg herunter laufen, das mühevolle Strippe wieder Aufwickeln und noch einmal Anlaufnehmen, war mindestens genauso schön. Und in der Zwischenzeit warmen Tee, Kinderpunsch oder Kaffee trinken, Kuchen, Plätzchen, Brezeln, Brote essen, bis sich dieses wohlige Gefühl einstellt. Und wenn dann die Sonne langsam untergeht und der schon recht kühle Oktoberabend dämmert, noch mal schnell all seinen Freunden winken und schon mal auf das nächste Drachenfest freuen. Ganz bestimmt wieder nächstes Jahr. Wir freuen uns schon drauf!
Dörte Militky, Elternsprechern vom KiGa, Mutter von Zoe
Voller Eifer experimentierten die Wassergeister zum Thema "Luft und Feuer". Eine Kerze brennt nur, wenn genügend Luft vorhanden ist, warme Luft ist leichter als kalte und steigt nach oben, bewegte Luft ist Wind und treibt an. Ihre Erkenntnisse aus den Versuchen hielten die wassergeisterlichen Forscher in Form von Protokollen fest. Den Abschluss der Experimentiertage krönte eine Vorführung. In Martens Großtante hatten wir eine Expertin zu Gast, die uns zum Thema "Luft und Feuer" mit ihren Experimenten zum Staunen brachte. Funkensprühende Metalle, ein Handschuh, der sich vor unseren Augen wie durch Zauberei aufrichtet oder die Knallgasprobe sind einige Beispiele aus der Reihe ihrer Vorführung. Es gab keinen Wassergeist, der nicht beeindruckt und fasziniert war.
Petra für die Wassergeister
In diesen Tagen verabschiedeten wir uns nach einem druckreichen Jahr von Astrid Bredereck – unserer Druckerin auf Zeit. Astrid hatte für Ulli, die nun nach ihrer Familienzeit in wenigen Tagen wieder da sein wird, ein Jahr lang unsere Druckerei am Leben erhalten. Schon wenige Tage nach ihrem Start lief alles wie am Schnürchen und es entstanden eigene Wege und Projekte. Mit Geduld, einem guten Sinn für Struktur und viel Arbeitsfreude war sie uns schnell eine vertraute Arbeitspartnerin im turbulenten Alltag. So entstand auch ein bedeutsames Werk: unser Jubiläumsbuch zum 10. Geburtstag. Es war das bisher größte Gemeinschaftswerk mit einer Vielzahl an Beiträgen von Kindern und Großen – eine besondere Kunst, dies alles druckreif zusammenzuführen und in ein handliches Format zu bringen.
Liebe Astrid, es war ein Abschied mit vielen Tränen aber auch mit der Gewissheit, dass wir bestimmt nicht das letzte Mal zusammen gearbeitet haben. Wir danken dir für deinen besonderen Brief mit Worten an Jede und Jeden, für die Abschiedskeksrunde und die wunderbare gemeinsame Zeit.
Susanne
„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns Wind heihussasa, …“ Viele Nüsse und erste bunte Blätter zieren nun den Boden des TeichGartens. In den letzen Wochen hielt der Herbst Einzug in den KinderGarten. Herbstlieder und kleine Geschichten von Rübchen und Äpfeln beschäftigten uns im Morgenkreis. Auf unseren Wegen durch die Straßen rund um das Riesenklein konnten wir die ein oder andere Traube am Wegesrand finden und riesige Kürbisse aus Nachbars Garten kaufen. Dabei haben wir gemerkt, dass die Natur es gerade so richtig gut mit uns meint. Das man überall wo man hinschaut vielerlei Früchte ernten kann, neben kleinen und großen Äpfeln findet man unter anderem süße Pflaumen, saftige Trauben, riesige und ganz kleine Kürbisse, Kartoffeln und Zucchini, Pilze, Mais, Roggen, Weizen, Kräuter, Nüsse, Schlehen und Hagebutten. All diese Schätze der Natur bringen wir einmal im Jahr in einem Morgenkreis zusammen und danken der Natur für diese Kostbarkeiten. Neben einem reichhaltigen Erntedankfrühstück hatten wir schnell viele Ideen was man mit all den Schätzen machen kann. Die Kinder wollten einen riesigen Topf mit Apfelmus kochen und davon ganz, ganz viel essen. Jede Familie brachte dafür Äpfel mit. Die Vielzahl der Äpfel hielt interessante Entdeckungen bereit, so wissen wir jetzt wie unterschiedlich groß sie sind, wie verschieden farbig und das alle ein wenig anders schmecken, das unsere Rübchen die größten Apfelesser und –verstecker sind und das es viele unterschiedliche Apfelnamen gibt. Wir waren so fasziniert, das wir jetzt ganz bald ein Buch über Apfelsorten unser eigen nennen werden, um genau zu wissen, welchen Apfel wir essen. Unsere Eltern hingegen sorgten gemeinsam mit den Kindern neben dem Apfelmus für einen ebenso riesigen Topf voll leckerer Kürbissuppe und verwöhnten uns mit dieser zum Abschluss der Woche an einem schön gedeckten Tisch.
Was passiert, wenn 20 kleine Wiesengeister, 5 Wiesengroße und ein Biologe mit 3 Obstpflückgeräten das Riesenkleinhaus verlassen?
Auf Schusters Rappen ging es von der Frohen Zukunft los in Richtung Seeben. Die Sonne schien herbstlich warm und der Weg war gesäumt von Früchten, sodass er uns weder lang noch langweilig vor kam. So wanderten die ersten Nüsse, Äpfel und Pflaumen direkt in unseren Mund. Außerdem füllten sich von Baum zu Baum unsere Sammelbeutel, vor allem mit zuckersüßen Pflaumen.
Nach 3772 Schritten entdeckten wir an unserem „Raus ins Leben Tag“ eine Streuobstwiese auf der es nicht nur den Insekten gut ging, weil sie dort gute Lebensbedingungen vorfinden, sondern auch uns, denn wir fanden ein Paradies zum Forschen, Fragen, Klettern, Lernen, Fangen, Picknicken, Sammeln, Naschen und Tummeln vor. Außerdem lud die Weite des Picknickplatzes die Wiesengeister in ihr altbewährtes Spiel „Räuber & Gendarm“ ein, sodass die Zeit wie im Fluge verging.
Reich an Früchten und Erfahrungen aus der Natur ging es mit dem Bus zurück ins Riesenkleinhaus. Dort wurde die Beute ausgepackt, die am nächsten Tag gewogen werden sollte. Ein erstaunlich großer Apfel, der den liebevollen Namen „Königsapfel“ erhielt, wurde natürlich sofort ausgewogen und mit seinen 412 g auf einem weichen Kissen königlich gebettet.
Am anderen Morgen haben wir uns ans Werk gemacht die Früchte zu wiegen. Die Wege, die die Wiesengeister dafür gefunden haben sind sehr variantenreich und entsprechen der Natürlichen Mathematik, wie sie sich Freinet ausgedacht hat. Die einen haben klassisch ausgewogen und haben auch das Problem, dass die Schüssel etwas wiegt, gelöst. Die anderen haben eine Frucht ausgewogen und mit 9 multipliziert. Dann wurden jeweils 9 Pflaumen in ein Schälchen gepackt, um die Anzahl der Schälchen mit dem ermittelten Wert eines Schälchens zu multiplizieren.
Die dritte Gruppe hatte Beziehungen zwischen den Früchten hergestellt und fand heraus, dass 20 Hagebutten genau so viel wiegen wie eine Pflaume …. Alles in allem wurden die Ergebnisse untereinander vorgestellt, so dass wir auf einen Schatz von 8540 g Pflaumen & 2,681kg Äpfel & 63 g Hagebutten und 0,8 kg Birnen blicken konnten.
Während die meisten Früchte dem gemeinen Mundraub zum Opfer fielen, haben wir uns entschlossen, aus dem größten Schatz ein Pflaumenmus herzustellen. Dazu wurden die Früchte gewaschen, entsteint, etwas gezuckert und mit eingesammelten Walnüssen samt Schale in den Backofen geschoben. Nach vielen Stunden war es fertig und konnte wenige Tage später unser Obstfrühstück lecker bereichern.
Kaschka
für die Wiesengeister
Viele fleißige Helfer unterstützten am Samstag den 8. Oktober Reparaturarbeiten und Verschönerungen unseres Riesenkleinhauses: Lernräume wurden entstaubt, Fenster geputzt, Abflüsse gereinigt, Stühle abgeschliffen, gestrichen und gepolstert, Außenbereiche winterfest gemacht und selbst die kleinsten haarigen riesenkleinen Bewohner freuen sich nun auf ihren neuen Auslauf im Teichgarten.
Angekündigter Regen blieb zum Glück aus, sodass auch der Schulhof vom Arbeitseinsatz zehren konnte. Bei einem leckeren Buffet mit frisch gegrillten Bratwürsten stärkten sich alle, um an neues Werk zu gehen.
Vielen Dank allen, wir haben viel geschafft.
Nadine für das Team
